Home2025-12-10T10:04:26+01:00

Der ÖAAB Burgenland.

Die Zeiten sind schwierig, die Herausforderungen groß. Wir spüren, dass die Sorgen und Ängste der Menschen zunehmen. Deshalb braucht es gerade jetzt einen starken ÖAAB, der Halt gibt und glaubhaft eine Perspektive aufzeigt, wie wir in Zukunft in diesem Land leben möchten:

Wir sagen, Leistung muss sich lohnen. Mit einem Vollzeiteinkommen muss es möglich sein, für sich selbst und die eigene Familie zu sorgen. Dazu zählt auch der leistbare Wohnraum und arbeitende Menschen sollten auch die Perspektive haben sich Vermögen aufzubauen.

Wir als ÖAAB geben ein klares Bekenntnis zum Eigentum ab. Aus unserer Sicht trägt eine breite Eigentumsstreuung zur Stabilität einer demokratischen Gesellschaft bei. Dafür braucht es geeignete steuerliche Rahmenbedingungen und einen Staat, der unterstützt und Anreize schafft. So sind wir für die Abschaffung der Grunderwerbssteuer auf das erste Eigenheim, jedoch nicht zu Lasten der Gemeinden. Unser Anspruch ist es sicherzustellen, dass das geschaffene Eigentum auch an künftige Generationen weitergegeben werden kann.

Wir wollen Familien besonders fördern. Familien brauchen Zeit, Geld und Infrastruktur. Dafür setzt sich der ÖAAB auf allen Ebenen ein. Wenn Generationen aufeinander schauen, halten sie so die Gesellschaft zusammen. Dafür braucht es gesellschaftliche Anerkennung, steuerliche Entlastung und staatliche Unterstützung.

Wie wir mit den Schwächsten umgehen, zeigt, was für eine Gesellschaft wir sind. Deshalb beschäftigen wir uns intensiv mit den Themen Kinderbetreuung und Pflege. Beides muss entsprechend ausgebaut werden. Aber auch hier stehen wir für die Wahlfreiheit. Die Verstaatlichung und Monopolisierung des Pflegebereiches im Burgenland sind der falsche Weg. Funktionierende Strukturen dürfen nicht zerschlagen werden. Das gilt für alle Ebenen.

Die negativen Entwicklungen im burgenländischen Gesundheitsbereich bereiten uns große Sorgen. Viele strukturelle Probleme und politische Fehlentscheidungen der Landesregierung haben dazu geführt, dass Fachärzte fehlen und die wohnortnahe Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. Wir setzen uns daher für fünf vollwertige Spitäler, mehr Landärzte und eine regional gleichwertige Gesundheitsversorgung, inklusive Not- und Bereitschaftsdienst, ein.
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